Einleitung: Warum Finanzminimalismus 2026 Ihr Game-Changer wird

Stellen Sie sich vor: Es ist 2026, und die Inflation drückt weiter auf die Preise. In Deutschland betrug sie 2023 durchschnittlich 5,9 % (Quelle: Destatis). Viele Haushalte sehen sich mit steigenden Ausgaben konfrontiert, die das Einkommen aufzehren.

Die Herausforderung der steigenden Lebenshaltungskosten

Lebensmittel, Energie und Mieten werden teurer. Laut offiziellen Statistiken spiegelt dies einen Trend wider, der sich fortsetzt. Statt länger zu arbeiten oder Kredite aufzunehmen, bietet Finanzminimalismus einen alternativen Weg: Weniger ausgeben, bewusster leben.

Grundlagen des Finanzminimalismus

Finanzminimalismus verbindet Prinzipien des Minimalismus mit finanzieller Disziplin. Er fokussiert auf Essentials wie Nahrung, Unterkunft und Gesundheit. Nicht-Essentielles wie Impulskäufe oder Abos fallen weg. Dieser Ansatz reduziert nicht nur Ausgaben, sondern auch mentalen Ballast.

Die Rolle von No-Buy-Challenges

Kernstück sind No-Buy-Challenges, bei denen für einen festen Zeitraum nichts Neues erworben wird. Varianten wie die no spend challenge erlauben Ausgaben nur für Grundbedürfnisse. Ähnlich wirkt eine sparchallenge, die geld sparen priorisiert. Teilnehmer berichten von spürbaren Einsparungen.

Wissenschaftliche Untermauerung

Eine Studie der Princeton University belegt, dass weniger Entscheidungen Stress verringern und die Produktivität fördern (Mark et al., 2014, Journal of Consumer Research). Podcasts wie der der Minimalists unterstreichen dies mit Beispielen aus der Praxis.

Ausblick auf 2026

Inmitten wirtschaftlicher Unsicherheit führt dieser Beitrag schrittweise zur Umsetzung. Von der Planung bis zur langfristigen Strategie: Weniger Konsum schafft Raum für Vermögen. Finanzielle Freiheit wird greifbar durch bewussten Verzicht.

Was ist Finanzminimalismus? Die Philosophie hinter 'Weniger kaufen, mehr behalten'

Finanzminimalismus überträgt die Kernideen des Minimalismus auf den Umgang mit Geld. Dabei werden Ausgaben strikt auf Essentials beschränkt, um langfristig finanzielle Freiheit zu erlangen. Das Konzept dreht sich um bewusste Entscheidungen statt impulsiver Käufe.

Inspiriert von Joshua Becker, der 2008 den Blog Becoming Minimalist startete und damit Millionen Leser erreicht hat, steht bewusster Konsum im Vordergrund. Es geht nicht um Einschränkungen aus Not, sondern um höhere Qualität statt bloßer Quantität. Durch finanzen optimieren entsteht Raum für Sparen und Investieren.

Kernprinzipien des Finanzminimalismus

Ein zentrales Tool ist die 90/90-Regel der Minimalists: Wurde ein Gegenstand in den letzten 90 Tagen benutzt? Wird er in den nächsten 90 Tagen gebraucht? Beide Fragen erfordern ein klares Ja, sonst weg damit. Diese Regel hilft, unnötigen Ballast zu eliminieren.

Ein weiteres Prinzip lautet 'Ein kommt, ein geht': Jedes neue Item ersetzt nur eines Altes. So bleibt der Besitz überschaubar und Ausgaben kontrolliert.

Praktische Vorteile und Fakten

Viele Haushalte verschwenden Geld an Impulskäufe. Laut Verbraucherzentrale können durch Vermeidung solcher Ausgaben monatlich 200 € gespart werden (Quelle, 2023). Kleinen Gewohnheitsänderungen, wie sie James Clear in Atomic Habits beschreibt, fördern nachhaltiges finanzen managen.

Beispiele aus dem Alltag

Beim Kleiderschrank greift das Project 333: Reduzieren auf 33 Teile für drei Monate, wie von Courtney Carver entwickelt. Das spart nicht nur Platz, sondern auch Geld für Langlebiges. Für Möbel eignen sich multifunktionale Varianten, die Platz und Budget schonen.

In No-Buy-Challenges pausiert man Käufe in Kategorien wie Kleidung. Eine Tabelle zeigt den Effekt:

Kategorie Monatliche Ersparnis (€)
Kleidung 50
Essen auswärts 100
Gesamt 150

Diese Ansätze bauen auf bewährten Strategien auf und bereiten für Ziele wie No-Buy-Challenges 2026 vor, wo weniger ist mehr maximale Wirkung entfaltet.

Die Macht der No-Buy-Challenge: Beweise und Erfolge

Die No-Buy-Challenge fordert, für 30 bis 365 Tage auf Käufe nicht-essentieller Güter zu verzichten. Essentials wie Miete, Lebensmittel oder Reparaturen bleiben erlaubt. Dieser Ansatz aus dem Finanzminimalismus hilft, unnötigen Konsum zu stoppen und Ressourcen freizusetzen.

Finanzielle Erfolge in der Praxis

Viele Teilnehmer berichten von spürbaren Einsparungen. Carina Teresa, Minimalismus-Bloggerin, reduzierte in Low-Buy-Phasen ihre Ausgaben um 2.000 €. In Reddit-Threads teilen User Erfolge wie den Abbau von Schulden durch konsequente Umsetzung. Eine Analyse von User-Daten in No-Buy-Tracker-Apps zeigt Einsparungen von 20-50 % des Monatsbudgets (Reddit r/nobuy).

Diese budget challenge wirkt, weil sie Ausgaben priorisiert und Impulskäufe unterbindet. Teilnehmer lernen, vorhandene Besitztümer neu zu nutzen, was langfristig zu finanzieller Stabilität führt.

Mentale Klarheit durch Reduktion

Weniger Konsumentscheidungen mindern die Entscheidungsmüdigkeit. Eine UCLA-Studie aus 2010 fand, dass Unordnung den Cortisolspiegel um bis zu 20-30 % erhöht (UCLA Newsroom). Die No-Buy-Challenge schafft Ordnung im Alltag und reduziert so mentalen Ballast.

Nutzer beschreiben ein gesteigertes Bewusstsein für Bedürfnisse versus Wünsche, was zu mehr Fokus im Beruf und Privatleben beiträgt.

Nachhaltige Wirkung auf Umwelt und Budget

Der Verzicht schont Ressourcen. Die Produktion einer einzigen Jeans verbraucht 7.500 Liter Wasser (WWF Textilindustrie). Weniger Käufe senken den CO₂-Fußabdruck erheblich.

Als sparen challenge kombiniert sie finanzielle mit ökologischen Vorteilen. In Zeiten steigender Preise und Events, die Konsum anregen, bietet sie eine starke Gegenstrategie für bewusste Entschleunigung.

So starten Sie Ihre No-Buy-Challenge 2026: Schritt-für-Schritt-Plan

Die No-Buy-Challenge hilft, unnötige Ausgaben zu stoppen und durch bewusste Entscheidungen finanzielle Freiheit aufzubauen. Dieser Plan basiert auf bewährten Minimalismus-Strategien und führt Sie schrittweise durch den Einstieg. Folgen Sie den Schritten, um Gewohnheiten nachhaltig zu verändern.

1. Definieren Sie klare Regeln

Legen Sie zuerst fest, was erlaubt ist. Typischerweise verbieten No-Buy-Challenges Käufe in Kategorien wie Fashion, Beauty und Deko. Essentials wie Lebensmittel, Hygieneartikel, Medikamente und Reparaturen bleiben ausgenommen. Überlegen Sie, ob Second-Hand-Käufe erlaubt sein sollen – viele wählen ja, da es nachhaltig ist und den Minimalismus unterstützt.

Schreiben Sie Ihre Regeln auf einem Blatt oder in einer Notiz-App auf. Beispiel: "Kein Neukleidung, aber Second-Hand von lokalen Plattformen bei Bedarf." Passen Sie die Regeln an Ihr Leben an, z. B. strengere für Elektronik. So vermeiden Sie Grauzonen und stärken Ihre Disziplin von Anfang an.

2. Erstellen Sie ein Inventar Ihres Besitzes

Nehmen Sie sich einen Tag Zeit, um alles aufzuschreiben. Gehen Sie Raum für Raum vor: Kleidung, Küche, Bad. Die App Sortly eignet sich ideal – sie erlaubt Fotos, Kategorien und Barcode-Scans für präzise Listen.

Dieser Schritt zeigt Ihnen, was Sie wirklich haben und brauchen. Oft entdecken Teilnehmer Duplikate, die ausgemistet werden können. Das Inventar dient als Referenz, um Impulse zu prüfen: "Habe ich das schon?“

Checkliste für das Inventar

  • Raum für Raum fotografieren und listen.
  • Kategorien anlegen: Kleidung, Haushalt, Hobbys.
  • Bei Sortly: Ordner erstellen und Mengen notieren.
  • Überschüssiges direkt aussortieren.
  • Inventar wöchentlich aktualisieren.

3. Führen Sie eine 30-Tage-Wartezeit ein

Bei jedem Wunsch notieren Sie ihn und warten 30 Tage. In dieser Zeit prüfen Sie: Brauche ich es wirklich? Passt es zu meinen Essentials? Diese Technik aus dem Minimalismus reduziert Impulskäufe, da der Drang oft nachlässt.

Verwenden Sie ein Journal: Datum, Wunsch, Grund, Nach 30 Tagen: Noch aktuell? So trainieren Sie Achtsamkeit.

4. Tracken Sie Fortschritt und Ausgaben

Führen Sie ein YNAB oder eine Excel-Tabelle. Kategorisieren Sie Ausgaben und vergleichen Sie mit Ihrem Budget. So lernen Sie, ein Budget zu planen und Einsparungen sichtbar zu machen.

Woche Geplante Ausgaben (€) Tatsächliche Ausgaben (€) Eingespart (€) Notizen
1 200 150 50 Fashion vermieden
2 200 120 80 Wartezeit genutzt
3 200 140 60 Inventar hilfreich
4 200 110 90 Fortschritt

Praxis-Tipps für Erfolg

Finden Sie einen Accountability-Partner – Paare haben laut James Clear eine höhere Erfolgschance, da soziale Verpflichtung motiviert (jamesclear.com/habits/accountability).

Belohnen Sie Meilensteine mit Erlebnissen: Spaziergang statt neuem Gadget. Für 2026 integrieren Sie Rituale wie Neumond-Intentionen – setzen Sie Ziele bei Neumond, um den Start bewusst zu machen. Spar-Challenges wachsen seit der Pandemie, mit steigender Beliebtheit für finanzielle Entschleunigung.

Entrümpeln für finanzielle Freiheit: Nachhaltig ausmisten und Geld freisetzen

Ausmisten schafft nicht nur Raum in Ihrem Zuhause, sondern auch finanzielle Erleichterung. Durch entrümpeln reduzieren Sie unnötige Besitztümer und setzen bares Geld frei. Beliebte Methoden wie die 90/90-Regel der Minimalists – fragen Sie sich: Habe ich es in den letzten 90 Tagen genutzt? Werde ich es in den nächsten 90 Tagen brauchen? – oder die KonMari-Methode von Marie Kondo, bei der Sie nur Gegenstände behalten, die Freude bereiten, helfen dabei, konsequent vorzugehen.

In Deutschland erzeugen private Haushalte pro Kopf jährlich rund 630 kg Abfall (Quelle: Umweltbundesamt). Viele dieser Abfälle lassen sich durch gezieltes Ausmisten vermeiden oder umwandeln.

Schritte zum Haushalt entrümpeln

Beginnen Sie mit einer Kategorisierung Ihres Haushalts. Teilen Sie Gegenstände in drei Gruppen ein: Behalten, falls sie den Kriterien der 90/90-Regel oder KonMari entsprechen; Verkaufen über Plattformen wie eBay Kleinanzeigen; Spenden an gemeinnützige Organisationen wie Kleiderkammern oder Second-Hand-Läden. Arbeiten Sie raumweise vor: Kleiderschrank, Küche, Keller.

Vorher-Beispiel Kleiderschrank: Überfüllt mit 80 Kleidungsstücken, darunter mehrere ungetragene Pullover und Schuhe. Nachher: Nur 25 Essentials behalten, 40 Teile verkauft für etwa 150 €, 15 gespendet. Ergebnis: Mehr Übersicht, weniger Entscheidungsstress beim Anziehen und Einnahmen für Sparziele.

Nachhaltig entrümpeln mit Upcycling

Statt Wegwerfen kreativ umnutzen. Eine alte Jeans wird zur Einkaufstasche: Schneiden Sie die Beine ab, nähen Sie den Saum um und fügen Griffe hinzu. Solche Projekte verlängern die Lebensdauer von Textilien und sparen Ressourcen.

Vorher-Beispiel Keller: Stapel alter Möbel und Kisten mit Duplikaten. Nachher: Nur funktionale Stücke behalten, Rest upcycelt oder verkauft. Freier Platz ermöglicht kleinere Wohnsituationen, wie Tiny Houses unter 50 m², die oft geringere Mietkosten verursachen und den Weg zu finanzieller Unabhängigkeit ebnen.

Durch konsequentes Ausmisten sinken nicht nur Aufräumzeiten, sondern auch laufende Kosten für Lagerung und Pflege. So wird Minimalismus zu einem Werkzeug für finanzielle Freiheit.

Minimalistische Garderobe: Capsule Wardrobe spart Tausende

Im Finanzminimalismus spielt eine capsule wardrobe eine zentrale Rolle. Sie reduziert den Kleiderschrank auf das Wesentliche und schafft so finanzielle Einsparungen. Durch bewusste Auswahl hochwertiger Stücke vermeiden Sie Impulskäufe und sparen langfristig bares Geld.

Project 333: 33 Teile für drei Monate

Das Project 333, entwickelt von Courtney Carver, fordert genau 33 Kleidungsstücke für drei Monate. Dazu zählen Oberteile, Hosen, Schuhe und Accessoires, aber keine Unterwäsche oder Sportkleidung. Viele Teilnehmer berichten von erheblichen Einsparungen. Eine grobe Schätzung liegt bei 500 € pro Jahr, da unnötige Neukäufe entfallen ([Courtney Carver, Be More with Less](https://bemorewithless.com/project-333/)).

Dieser Ansatz trainiert Entscheidungsfähigkeit und fördert minimalismus kleidung. Er eignet sich ideal für No-Buy-Challenges 2026.

Praktische Tipps zum Kleiderschrank organisieren

Beginnen Sie mit neutralen Basics: Ein weißes T-Shirt, eine schmale Jeans, ein Blazer in Grau und Lederschuhe. Kombinieren Sie diese vielseitig. Eine Beispiel-Capsule-Wardrobe für den Alltag umfasst:

  • 2 T-Shirts (weiß, schwarz)
  • 1 Hemd (weiß)
  • 2 Hosen (Jeans, Chino)
  • 1 Pullover (Grau)
  • 1 Jacke (Navy)
  • 2 Paar Schuhe (Sneaker, Lederboots)
  • 1 Mantel (neutral)

Für Fotos-Ideen: Stellen Sie neutrale Outfits vor einheitlichem Hintergrund dar, um Kombinationsmöglichkeiten zu zeigen – etwa das T-Shirt mit Jeans für Büro oder Freizeit.

Nachhaltiger Kleiderschrank durch Second-Hand

Kleiderschrank organisieren gelingt durch Second-Hand-Shops. Second hand kleidung senkt Kosten und Umweltbelastung. In Deutschland entsteht pro Person und Jahr etwa 50 kg Textilabfall; Wiederverwendung spart Wasser und Ressourcen ([BUND](https://www.bund.net/themen/texte/kleidung/)).

Thrift-Shops bieten Qualitätsstücke günstig. Prüfen Sie auf Passform und Material. So entsteht ein nachhaltiger kleiderschrank, der mit dem Boom nachhaltiger Mode bis 2026 harmoniert. Diese Strategie verbindet Sparen mit Umweltschutz und führt zu echter finanzieller Freiheit.

Stress abbauen durch Finanzminimalismus: Entschleunigung pur

Finanzminimalismus bedeutet, bewusst auf unnötige Käufe zu verzichten. Das führt direkt zu weniger Stress abbauen, weil der Kopf freier wird. Statt ständiger Kaufentscheidungen bleibt Raum für Wichtiges. Studien zu Natur und Ruhe zeigen, wie solche Ansätze den Cortisolspiegel senken. Eine Meta-Analyse zu Forest Bathing-Durchgängen ergab eine signifikante Reduktion des Stresshormons (Quelle: NCBI).

Vorteile für Geist und Körper

Mentale Klarheit entsteht, wenn der Alltag entlastet wird. Weniger Ausgaben bedeuten weniger Rechnungen und Schuldenängste. Das schafft innere Ruhe.

Burnout vorbeugen gelingt durch diese Entschleunigung. Viele Menschen in Deutschland fühlen sich überfordert. Laut DGB-Umfrage sind 70 % der Betroffenen belastet (DGB). Finanzminimalismus hilft, Prioritäten zu setzen und Überlastung zu mindern.

Praxis-Tipps: No-Spend-Tage mit Naturzeit kombinieren

Führen Sie No-Spend-Tage ein: Wählen Sie zwei Tage pro Woche ohne Ausgaben – außer Basics wie Essen. Planen Sie stattdessen Spaziergänge in der Natur. Diese Kombination verstärkt die Wirkung.

Beginnen Sie klein: Notieren Sie Wünsche in ein Journal, statt zu kaufen. Nach 30 Tagen spüren viele stress reduzieren. Ergänzen Sie mit Meditation oder Lesen, um Stressreduktion zu vertiefen.

Langfristig wächst finanzielle Freiheit. Der Fokus verschiebt sich von Konsum zu Erfüllung. Regelmäßige No-Spend-Phasen bauen Disziplin auf und fördern nachhaltige Gewohnheiten.

Einrichtungstrends 2026: Multifunktionale Möbel für Minimalismus-Wohnen

Die Einrichtungstrends 2026 drehen sich um Nachhaltigkeit und Funktionalität. Prognosen von Plattformen wie Pinterest und Houzz heben organische Formen und recyceltes Holz hervor. Diese Materialien passen perfekt zu einem bewussten Lebensstil, da sie langlebig und umweltfreundlich sind. Besonders in Zeiten knapper Wohnflächen gewinnen multifunktionale Lösungen an Bedeutung.

Organische Formen und natürliche Materialien

Statt strenger Geometrie setzen Möbeltrends 2026 auf weiche Kurven und fließende Linien. Recyceltes Holz, oft aus nachhaltigen Quellen, dominiert. Solche Stücke wirken warm und einladend. Pinterest berichtet von steigender Suche nach "terra cores", die erdige Töne mit organischen Silhouetten verbinden. Diese Trends reduzieren den Bedarf an Neukäufen, da robuste Materialien länger halten.

Multifunktionale Möbel für kleine Räume

Multifunktionale Möbel sind der Schlüssel für Minimalismus Wohnen. Denken Sie an Betten mit integrierten Schubladen oder Tische, die zu Regalen umfunktioniert werden. Modulare Regale erlauben Anpassungen an wechselnde Bedürfnisse, ohne zusätzliche Käufe. Houzz hebt hervor, dass 2025 bereits 42 Prozent der Umfrageteilnehmer multifunktionale Elemente priorisierten – ein Trend, der 2026 zunimmt.

Finanziell entlasten sie: Ein modulares System kostet weniger langfristig als separate Stücke. Passend zur No-Buy-Philosophie vermeiden Sie Impulskäufe.

Geschlossene Aufbewahrung statt offener Regale

Im Minimalismus dominieren geschlossene Schränke. Sie halten Staub fern und schaffen klare Sichtlinien. Türen verbergen Alltagsgegenstände, fördern Ordnung. Kombiniert mit multifunktionalen Designs sparen sie Platz und Pflegeaufwand. So bleibt das Zuhause ruhig und fokussiert – ideal für Entschleunigung.

Diese Entwicklungen unterstützen finanzielle Disziplin. Indem Sie auf Qualität statt Quantität setzen, bauen Sie Vermögen auf.

Schulden abbauen und Sparziele knacken: Langfristiger Erfolg

Automatisierung als Grundlage für Schulden abbauen

Ein zentraler Schritt im Finanzminimalismus besteht darin, das Sparen zu automatisieren. Finanzexperte Ramit Sethi rät in seinem Buch I Will Teach You to Be Rich, hier verfügbar, monatlich 20 Prozent des Nettoeinkommens direkt auf ein Sparkonto zu überweisen. Diese Regel schafft Disziplin, ohne tägliche Entscheidungen. Sobald das Geld weg ist, vor dem Ausgeben, entsteht ein natürliches Defizit im Budget.

Automatische Überweisungen verhindern Impulseinkäufe und priorisieren langfristige Ziele. Viele Banken bieten Zins-Sparkonten mit 2 bis 4 Prozent p.a., je nach Anbieter und Marktlage. Dadurch wächst das Kapital passiv. Wer Schulden hat, leitet diesen Betrag zuerst an die Tilgung, um Zinsfallen zu entkommen.

No-Buy-Challenge: Das Defizit gezielt schließen

Die No-Buy-Challenge verstärkt diesen Ansatz, indem sie unnötige Ausgaben stoppt. In 2026, mit steigenden Lebenshaltungskosten, hilft sie, das monatliche Defizit auszugleichen. Definieren Sie klare Regeln: Keine Neuanschaffungen in Kategorien wie Kleidung oder Gadgets, außer Notwendiges. So fließt das eingesparte Geld direkt in Sparziele.

Kombiniert mit Automatisierung entsteht ein Kreislauf: Weniger Ausgaben bedeuten höhere Sparraten. Studien zur Verhaltensökonomie, wie die von Kahneman, zeigen, dass solche Regeln langfristig zu besseren Finanzgewohnheiten führen.

Beispielrechnung: Realistische Prognose

Nehmen Sie 300 Euro monatlich bei 2 Prozent Zins p.a. über 10 Jahre. Ohne Zins ergeben sich 36.000 Euro. Mit Zinseszinseffekt – berechenbar mit Tools wie dem Verivox Sparrechner – steigt der Wert auf rund 38.400 Euro. Das zeigt, wie kleine Beträge wirken.

Setzen Sie SMART-Ziele: Spezifisch (z. B. Notgroschen), messbar (300 Euro/Monat), attraktiv, realistisch, terminiert (10 Jahre). Regelmäßige Überprüfung mit Apps wie "Money Manager" hält den Kurs. So knackt man Sparziel erreichen nachhaltig.

Fazit: 2026 – Ihr Jahr der finanziellen Freiheit

Finanzminimalismus gepaart mit No-Buy-Challenges ebnet den Weg zu nachhaltigem Reichtum. Indem Sie unnötige Käufe aussetzen, reduzieren Sie Ausgaben und steigern Sparquoten. Diese Praxis fördert nicht nur finanzielle Unabhängigkeit, sondern schafft auch mentale Klarheit durch bewusste Entscheidungen über Bedürfnisse versus Wünsche.

Die Kernvorteile im Überblick

Erstens entsteht durch konsequenten Verzicht mehr Liquidität für Investitionen. Zweitens gewinnen Sie Zeit, da weniger Konsum weniger Pflege und Organisation erfordert. Drittens unterstützt dies Downshifting, also ein absichtliches Herabfahren des Lebensstandards zugunsten größerer Freiheit. Viele berichten von gesteigerter innere Ruhe, da der Fokus von Materiellem auf Erfüllung verlagert wird.

Studien zum Sparverhalten zeigen, dass Haushalte mit reduziertem Konsum ihr Vermögen langfristig aufbauen können. Ein Beispiel: Die Financial Independence, Retire Early (FIRE)-Community betont, wie Minimalismus Sparraten von bis zu 50 % ermöglicht (Mr. Money Mustache).

2026 kann Ihr Durchbruchjahr werden. Beginnen Sie klein: Definieren Sie klare Regeln für Ihre No-Buy-Challenge, tracken Sie Fortschritte und passen Sie an. Weniger Konsum bedeutet mehr Freiheit – starten Sie heute für ein bewusstes, reiches Leben.

Teilen Sie Ihre Challenge-Erfahrungen in den Kommentaren!




Kurz und kompakt (FAQ):

Was ist Finanzminimalismus?

Finanzminimalismus verbindet Minimalismus mit finanzieller Disziplin. Er beschränkt Ausgaben auf Essentials wie Nahrung, Unterkunft und Gesundheit. Nicht-Essentielles wie Impulskäufe fallen weg, um Sparen und Investieren zu fördern und finanzielle Freiheit zu erreichen.

Wie funktioniert eine No-Buy-Challenge?

Bei einer No-Buy-Challenge verzichten Sie 30 bis 365 Tage auf Käufe nicht-essentieller Güter. Essentials wie Miete, Lebensmittel und Reparaturen sind erlaubt. Das stoppt unnötigen Konsum, spart Geld und schafft mentale Klarheit.

Was ist die 90/90-Regel im Minimalismus?

Die 90/90-Regel fragt: Wurde der Gegenstand in den letzten 90 Tagen genutzt? Wird er in den nächsten 90 Tagen gebraucht? Beide Ja? Behalten. Sonst weg damit. Sie eliminiert unnötigen Ballast und reduziert Ausgaben.